| Veranstaltung: | 21. JRK-Bundeskonferenz 2026 |
|---|---|
| Antragsteller*in: | JRK-Bundesleitung (dort beschlossen am: 26.09.2026) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 12.08.2026, 09:13 |
A2: Beschlussvorlage zu TOP 10 Strategischer Rahmen 2026+
Antragstext
Eine gemeinsame strategische Planung ist für das Jugendrotkreuz von zentraler
Bedeutung. Der Strategische Rahmen dient als gemeinsames Rahmendokument des
gesamten JRK und schafft Orientierung für alle Ebenen. Strategische Ziele bieten
Sicherheit, stärken die Jugendverbandsarbeit nach innen und außen und sorgen
dafür, dass die Arbeit des JRK lebensweltori entiert, qualitativ messbar und
zukunftsfähig bleibt. Das JRK verfolgt in allen 19 Landesverbänden gemeinsame
strategische Ziele und verfügt damit über einen bundesweit abgestimmten
strategischen Rahmen.
Für die Entwicklung des Strategischen Rahmens 2026+ hat die JRK-Bundesleitung
einen partizipativen Prozess unter Einbin dung der Landesverbände gesteuert.
Ziel war es, ein standardisiertes und nachvollziehbares Verfahren zu etablieren,
das un terschiedliche Perspektiven aus dem Verband berücksichtigt und eine hohe
Identifikation mit den Zielen ermöglicht.
Zur Erhebung von Bedarfen und Perspektiven wurden drei digitale Workshops
durchgeführt, ergänzt durch vorbereitende Ma terialien wie eine Umweltanalyse
und Reflexionsfragen. Diese dienten dazu, ein gemeinsames Verständnis der
zukünftigen Rahmenbedingungen zu schaffen und die Diskussion auf eine
strategische Ebene zu heben.
Die Beteiligung der Landesverbände war ein zentraler Erfolgsfaktor, da die
strategischen Ziele für das gesamte JRK gelten und auf allen Ebenen in konkrete
Maßnahmen übersetzt werden. Ein wichtiges Ziel des Prozesses war die
Fokussierung: Die Zahl der bisherigen neun Ziele sollte auf maximal fünf klare
Schwerpunkte reduziert werden, um eine stärkere strategische Ausrichtung zu
ermöglichen.
Die Entwürfe der Zielformulierungen wurden im dritten Online-Workshop gemeinsam
mit dem Verband diskutiert und überar beitet. Anschließend erfolgte der
Feinschliff des Strategischen Rahmens gemeinsam mit der externen Begleitung
Socius. Der finale Entwurf des Strategischen Rahmens 2026+ liegt der
Bundeskonferenz als Anlage zur Beschlussfassung vor.
Wichtig: Der Strategische Rahmen ist ein strategischer Orientierungsrahmen. Das
bedeutet, Aktivitäten, die nicht im Strategischen Rahmen vorkommen, haben
natürlich weiterhin Existenzberechtigung und sind erwünscht. Hier gilt: das eine
tun (strategisch an einem Strang zu ziehen), das andere nicht lassen (lokal
bedeutsame Aktivitäten außerhalb des Strategischen Rahmens weiter verfolgen).
Ziele Mit dem Strategischen Rahmen wird das Ziel verfolgt, eine gemeinsame
strategische Zielausrichtung für das Jugendrotkreuz in Deutschland auf den Weg
zu bringen und sich auf eine gemeinsame Grundausrichtung für die
Jugendrotkreuzarbeit zwi schen der JRK-Bundes- und Landesebene zu verständigen.
Der finale Entwurf liegt der Bundeskonferenz 2026 zur Beschlussfassung vor. Ein
weiterer Zeitplan ist nicht erforderlich, da der Strategische Rahmen mit dem
Beschluss in Kraft tritt und anschließend auf allen Ebenen in Maßnahmen
übersetzt wird. Nach Abschluss des partizipativen Entwicklungsprozesses stehen
wir den Landesverbänden weiterhin für Rückfragen und Austausch zur Umsetzung des
Strategischen Rahmens zur Verfügung.
Die 21. JRK-Bundeskonferenz beschließt den Strategischen Rahmen 2026+ in der
vorliegenden Fassung. Der Strategische Rahmen 2026+ bildet die Grundlage für die
strategische Ausrichtung des Jugendrotkreuzes in den kommen den Jahren. Die
Landesverbände werden gebeten, die Umsetzung der strategischen Ziele auf Landes-
, Kreis- und Ortsebene zu unterstützen und die Ziele in ihren jeweiligen
Kontexten in konkrete Maßnahmen zu übersetzen. Der Strategische Rahmen 2026+ ist
dieser Beschlussvorlage als Anlage beigefügt.
Unverbindliches Stimmungsbild
Durch die Veröffentlichung ohne Logindaten wollen wir Transparenz schaffen, die Meinungsbildung im Verband und speziell unter den Delegierten fördern und ein Stimmungsbild zu den einzelnen Vorlagen bekommen. Die inhaltliche Diskussion und Abstimmung findet im Rahmen der Gremiensitzung vom 29.09. bis 01.10.2023 mit den rund 100 Delegierten statt.

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